
Bereits am frühen Nachmittag begannen die umfangreichen Vorbereitungen für die Maßnahme.
Damit ist ein weiterer zentraler Schritt für die Inbetriebnahme des Glasfasernetzes im Achental abgeschlossen.
Spülbohrung unter der A8
Die eigentliche Bohrung fand anschließend zwischen 20:00 Uhr und etwa 02:00 Uhr nachts statt. Zum Einsatz kam dabei das sogenannte Spülbohrverfahren, mit dem Leitungen unter Hindernissen wie Autobahnen, oder Bahnstrecken verlegt werden können.

Aufwendige Planung und höchste Präzision
Für die Querung der Autobahn war ein umfangreicher Genehmigungsprozess notwendig. Zusätzlich wurde eine separate Verkehrssicherungsfirma eingesetzt, um eine halbseitige Sperrung der A8 zu gewährleisten. Diese Maßnahme war erforderlich, damit der Bohrkopf während der Arbeiten jederzeit exakt geortet werden konnte.
So konnte sichergestellt werden, dass die Bohrung präzise entsprechend der genehmigten Planung verläuft.
Zunächst wurde der sogenannte „Pilot“, bestehend aus Bohrkopf und Gestänge, unter der Autobahn durchgeführt. Im Anschluss daran wurde ein Schutzrohr in den entstandenen Bohrkanal eingezogen.

Sobald die Backbone-Anbindung vollständig hergestellt ist, kann der Point of Presence (PoP) in Übersee in Betrieb genommen werden. Damit werden voraussichtlich schon in den kommenden Wochen die ersten Kundinnen und Kunden mit Glasfaser-Internet versorgt werden können.
Der erfolgreiche Abschluss der Spülbohrung stellt somit einen wichtigen Eckpfeiler für den Glasfaserausbau im Achental dar und bringt die Region einen weiteren Schritt in Richtung zukunftssicherer digitaler Infrastruktur.