Achental Restart 2026

Glasfaserausbau: Baustart früher als geplant

Luftaufnahme Blick auf den Chiemsee

Liebe Bewohnerinnen und Bewohner des Achentals,

wir freuen uns, Ihnen zum Start ins Frühjahr eine positive Nachricht übermitteln zu können: Wenn das Wetter mitspielt, werden wir die Arbeiten am Glasfasernetz im Achental früher als ursprünglich geplant wieder aufnehmen. Zurzeit ist der Restart für den 9. März 2026 vorgesehen, also etwa eine Woche früher.

Übersee

Was passiert momentan im Ausbau?

In Übersee starten die Bauarbeiten im Ortsgebiet, südlich der Bahntrasse, und werden dann kontinuierlich Richtung Süden bis nach Mietenkam fortgeführt. Abschnitt für Abschnitt wird die notwendige Infrastruktur verlegt. So stellen wir sicher, dass der Ausbau effizient und planmäßig voranschreitet.
Sobald ein Bauabschnitt fertiggestellt ist, folgen die nächsten Schritte zur technischen Inbetriebnahme. Ziel ist es, die angeschlossenen Haushalte möglichst zeitnah mit Glasfaser versorgen zu können.

Karte Übersee im Chiemgau Bauabschnitte (blau markiert) und Trassen (orangene Linien)
Übersee Bauabschnitte und Trassen
Grassau Bauabschnitte und Trassen

Grassau

Was passiert momentan im Ausbau?

Die Tiefbauarbeiten und die Installation der ersten Hausanschlüsse beginnen im Ortsteil Reifing. Von dort aus arbeiten sich die Bautrupps entlang der Rottauer Straße weiter durch das Ausbaugebiet.
Wie in Übersee erfolgt der Ausbau auch hier abschnittsweise.
Das bedeutet: Während in einem Bereich noch gebaut wird, können in bereits fertiggestellten Bereichen die nächsten technischen Schritte vorbereitet werden.

Wie läuft der Bau ab und warum werden nicht ganze Ortschaften gleichzeitig ausgebaut?

Beim Glasfaserausbau wird eine gesamte Ausbauregion zunächst in mehrere sogenannte Cluster unterteilt. Diese orientieren sich an den örtlichen Gegebenheiten – zum Beispiel an einzelnen Ortsteilen oder ganzen Ortschaften.
Jeder dieser Cluster wird anschließend in kleinere Bauabschnitte aufgeteilt. Auf Basis eines Bauzeitenplans werden diese Bauabschnitte in einer sinnvollen, logischen Reihenfolge nacheinander umgesetzt.

Der Vorteil dieses strukturierten Vorgehens ist, dass mehrere Bautrupps gleichzeitig in unterschiedlichen Bauabschnitten arbeiten können. Dadurch kommen wir insgesamt schneller voran und können die Beeinträchtigungen durch Tiefbauarbeiten sowohl zeitlich als auch örtlich möglichst gering halten.
Nach der Inbetriebnahme der PoPs können wir die fertig ausgebauten Bauabschnitte zudem schnell ans Netz bringen und die Kunden nach dem Ausbau somit zeitnah mit schnellem Glasfaser-Internet versorgen.

Gut zu wissen

Warum können im Winter keine Anschlüsse freigeschaltet werden?
Das Einblasen von Glasfaserkabeln in die Leerrohre (Speedpipes) ist ein präziser Arbeitsschritt, der nur bei geeigneten Witterungsbedingungen durchgeführt werden kann. In der Regel sind Einblasarbeiten erst bei Temperaturen über 5 °C möglich.
Der Grund hierfür ist, dass die Glasfaserkabel bei Kälte spröde und steif werden. Dadurch steigt das Risiko von Beschädigungen während des Einblasvorgangs. Dies kann die Qualität und Langlebigkeit der Infrastruktur beeinträchtigen.
Um eine dauerhaft zuverlässige Verbindung zu gewährleisten, werden die Einblasarbeiten daher nur bei dauerhaft über 5 °C Außentemperatur durchgeführt.