Besseres WLAN

WLAN-Hilfe

Schnelles Internet ist die Grundlage. Gutes WLAN bringt es in jeden Raum.

Internet und WLAN sind nicht dasselbe:
Ihr Glasfaseranschluss liefert die Geschwindigkeit bis zum Router. Das WLAN verteilt sie in Ihrem Zuhause.

Mit unseren einfachen Tipps optimieren Sie Router und Geräte für eine stabile Verbindung und besseren Empfang in allen Räumen.

Ein Gerät lässt sich nicht mit dem WLAN verbinden

WLAN taucht nicht in der Liste der verfügbaren Netzwerke auf

Ihr WLAN-Netz taucht in der Liste der verfügbaren Netzwerke nicht auf? Dann ist das WLAN am Router möglicherweise deaktiviert oder das Endgerät kann das WLAN-Netz nicht erkennen. So gehen Sie vor:


  1. WLAN prüfen: Prüfen Sie, ob auch andere Smartphones, Tablets oder Computer betroffen sind. Funktioniert das Internet auf keinem Gerät, liegt die Ursache wahrscheinlich am Anschluss.
  2. Router prüfen: Leuchtet die WLAN-LED an Ihrem Router? Falls nicht, aktivieren Sie das WLAN über die WLAN-Taste am Router oder in der Benutzeroberfläche (z. B. fritz.box).
  3. Router neu starten: Trennen Sie den Router für etwa 30 Sekunden vom Strom und schließen Sie ihn dann erneut an. Warten Sie, bis alle LEDs wieder dauerhaft leuchten.

  4. Endgerät prüfen: Ist der Flugmodus deaktiviert und WLAN eingeschaltet? Starten Sie das Gerät anschließend einmal neu.
  5. Frequenzband prüfen: Ältere Geräte finden reine 5-GHz-Netze nicht. Aktivieren Sie in den Router-Einstellungen beide Frequenzbänder (2,4 GHz und 5 GHz).

  6. Sichtbarkeit prüfen: Ist der Name Ihres WLAN-Netzwerks (SSID) ausgeblendet, wird er in der Liste verfügbarer Netzwerke nicht angezeigt. Aktivieren Sie in den Router-Einstellungen die Option „Name des Funknetzes sichtbar“.

Voller Empfang aber kein Netz

Trotz WLAN keine Internetverbindung

Ihr Gerät zeigt eine gute WLAN-Verbindung, aber Webseiten laden nicht? Dann besteht eine Verbindung zum Router, der Internetzugang jedoch ist unterbrochen. So gehen Sie vor:

  1. Andere Geräte testen: Sind alle Geräte betroffen, liegt es am Anschluss – nicht am Endgerät.

  2. Router neu starten: Trennen Sie den Router kurz vom Strom. Warten Sie nach dem Einstecken einige Minuten, bis alle LEDs wieder dauerhaft leuchten.

  3. LEDs prüfen: Blinkt oder leuchtet eine LED rot, besteht keine Verbindung zum Netz. Prüfen Sie, ob alle Kabel zwischen Glasfaser-Dose und Router fest angeschlossen sind.

  4. Störung prüfen: Möglicherweise liegt eine Störung im Netz vor. Werfen Sie einen Blick auf unsere Störungsmeldungen.

Schlechte Verbindung

WLAN-Verbindung ist langsam

Videos ruckeln, Downloads dauern ungewöhnlich lange? Häufig kommt die volle Geschwindigkeit am Router an, wird aber über die WLAN-Verbindung nicht vollständig übertragen. So gehen Sie vor:

  1. Abstand zum Router verringern: Je näher sich Ihr Gerät am Router befindet, desto besser ist in der Regel die WLAN-Verbindung. Wände, Decken und größere Möbel können das Funksignal abschwächen.

  2. Mögliche Störquellen beseitigen: Mikrowellen, Babyphones und Bluetooth-Geräte nutzen teilweise ähnliche Frequenzen. Stellen Sie den Router daher mit ausreichend Abstand zu solchen Geräten auf.

  3. Auslastung im Netzwerk prüfen: Große Downloads, Software-Updates oder Streams auf anderen Geräten verringern die verfügbare Bandbreite. Prüfen Sie, ob gleichzeitig weitere datenintensive Anwendungen laufen.

  4. Router aktuell halten: Installieren Sie verfügbare Firmware-Updates für den Router. Diese verbessern oft Stabilität und Tempo.

Liegt es am WLAN oder am Internetanschluss?

Ein einfacher Test hilft bei der Einschätzung:

Prüfen Sie, ob auch andere Smartphones, Tablets oder Computer betroffen sind. Funktioniert das Internet auf keinem Gerät, liegt die Ursache wahrscheinlich am Anschluss.

Funktioniert die Internetverbindung mit einem Netzwerkkabel (LAN-Kabel) einwandfrei?
Dann liegt die Ursache wahrscheinlich an der WLAN-Verbindung.

Funktioniert auch die Verbindung über das Netzwerkkabel nicht?
Dann kann eine Störung des Internetanschlusses vorliegen.

Funkstörungen

Die WLAN-Verbindung bricht immer wieder ab

Die Verbindung ist da – und plötzlich wieder weg? Häufig sind Funkstörungen, eine geringe Signalstärke oder eine hohe Auslastung des WLAN die Ursache. Das können Sie tun:

  1. Router neu starten: Ein Neustart behebt viele Verbindungsprobleme sofort.

  2. Funkkanal wechseln: In Mehrfamilienhäusern oder dicht besiedelten Gebieten nutzen viele WLANs dieselben Funkkanäle. Aktivieren Sie die automatische Kanalwahl Ihres Routers, damit der optimale Kanal gewählt wird.
  3. Router-Standort prüfen: Steht der Router im Schrank, hinter dem Fernseher oder im Keller? Ein freier, zentraler Standort sorgt für ein stabiles Signal.

  4. Firmware aktualisieren: Installieren Sie verfügbare Router-Updates. Sie verbessern häufig Stabilität, Sicherheit und Kompatibilität.
  5. Werkseinstellungen als letzter Ausweg: Hilft nichts davon, setzen Sie den Router zurück und richten Sie ihn neu ein. Oder Sie kontaktieren den Support des Geräteherstellers.

Ihr FRITZ-Router macht Probleme?

Schnelle Hilfe bei allen Fragen rund um FRITZ-Router finden Sie hier:

Der richtige Standort für Ihren Router

Tipps für eine gute Verbindung

Der Standort entscheidet über die WLAN-Qualität in Ihrem Zuhause. Platzieren Sie den Router möglichst zentral, frei stehend und erhöht – ideal ist etwa Brust- bis Schulterhöhe. Vermeiden Sie Schränke, Ecken, den Fußboden und die Nähe zu großen Metallflächen oder Wasserleitungen. Auch andere Elektrogeräte wie Mikrowellen sollten nicht direkt daneben stehen.
Moderne Router funken auf zwei Frequenzbändern – und beide haben ihre Stärken: 2,4 GHz hat eine größere Reichweite und kommt besser durch Wände, ist aber langsamer und oft überlastet. 5 GHz ist deutlich schneller, reicht aber weniger weit. Unser Tipp: Aktivieren Sie beide Bänder mit demselben Netzwerknamen. Ihre Geräte wählen dann automatisch das jeweils beste Band.
Wenn das WLAN-Signal nicht in alle Räume reicht, können Repeater im Mesh-System die Abdeckung verbessern. Ein WLAN-Repeater eignet sich als einfache Lösung für einzelne Bereiche mit schwachem Empfang. Ein Mesh-System aus mehreren vernetzten Repeatern versorgt größere Wohnungen oder Häuser mit einem gemeinsamen WLAN-Netz.
Entscheidend ist der richtige Standort: Ein Repeater sollte dort platziert werden, wo er selbst noch ein gutes WLAN-Signal vom Router empfängt und gleichzeitig den schlecht versorgten Bereich erreicht. Steht er bereits in einer Funklücke, verstärkt er lediglich eine schwache Verbindung, auch wenn das Endgerät anschließend vollen WLAN-Empfang anzeigt.
Noch stabiler und leistungsfähiger ist die Verbindung, wenn der Repeater per Netzwerkkabel mit der FRITZ!Box verbunden wird.

Im Einfamilienhaus sind meist Decken das Problem: Über mehrere Etagen empfiehlt sich ein Mesh-System mit einer Station pro Stockwerk oder eine Anbindung per LAN-Kabel.

Im Mehrfamilienhaus stören sich vor allem die vielen Nachbar-Netzwerke gegenseitig: Hier lohnt ein Wechsel auf das weniger überlaufene 5-GHz-Band und die automatische Kanalwahl im Router. In beiden Fällen gilt: Für stationäre Geräte wie Smart-TV oder PC ist ein LAN-Kabel immer die stabilste Wahl.

Service mit Herz: Kompetent. Schnell. Verlässlich.

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